Spanien erlebt einen ungewöhnlich kühlen Start in den Mai. Nach einer Periode mit frühlingshaften Temperaturen sind die Werte vielerorts gesunken, begleitet von Schauern und sogar Frost in höheren Lagen.
Laut dem Wetterdienst ElTiempo werden die Temperaturen in weiten Teilen Spaniens in dieser Woche unter dem Durchschnitt für Anfang Mai liegen. AEMET, der spanische Wetterdienst, prognostiziert Niederschläge, örtliche Gewitter und starke Schauer vom 4. bis 10. Mai, vor allem im Norden und Süden des Landes.
Dieser Umschwung steht im Kontrast zum fast sommerlichen April mit vollen Stränden und belebten Terrassen. Im Landesinneren können die Temperaturen nachts deutlich fallen, was besonders für Landwirte in Regionen wie Kastilien und León, Aragón und La Rioja problematisch ist, da Obstkulturen in dieser Phase sehr empfindlich sind.
AEMET erwartet vor allem im nördlichen Drittel des Landes Regen, der sich ab Donnerstag auf weitere Regionen ausweiten kann. Die klimatischen Unterschiede zwischen Küste und Landesinnerem sind beträchtlich. Die Unsicherheit bezüglich des Wetters bleibt in den kommenden Tagen bestehen.
Spanische Medien berichten, dass das wechselhafte Wetter laut AEMET bis in die zweite Maihälfte andauern kann. Trotz der niedrigeren Temperaturen und der erhöhten Regenwahrscheinlichkeit wird der Regen im Mai von vielen Landwirten begrüßt, besonders nach Trockenperioden. Für Getreide, Olivenbäume und Weinberge kann der Regen von Vorteil sein, solange Hagel und Frost ausbleiben.
Quelle: Agenturen





